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160 Jahre Dommer Stuttgarter Fahnenfabrik

Die Firma Dommer Stuttgarter Fahnenfabrik blickt auf 160 lebhafte Jahre zurück. Ihre Wurzeln liegen in dem bereits 1852 von Wilhelm Keßler gegründeten Mützenfachgeschäft, das Albert Dommer im Jahre 1892 übernahm und erfolgreich weiter ausbaute, sowie in der 1886 gegründeten Stuttgarter Fahnenfabrik und Kunststickerei-Anstalt Böbel & Michelfelder, die 1961 von der Firma Mützen-Dommer erworben wurde. Anfang 1990 firmierte das Traditionsunternehmen in Dommer Stuttgarter Fahnenfabrik um. Inzwischen hat sie sich vom ehemaligen königlich-württembergischen Hoflieferanten zu einem modernen Unternehmen mit dem Schwerpunkt Werbe- und Nationalfahnen, Dekorationsfahnen und Displays, Fahnenmasten, Caps, Promotionstextilien und Merchandisingartikel erfolgreich weiterentwickelt. Sie gehört damit nunmehr zu den ältesten und bedeutendsten Fahnenfabriken Deutschlands.


Lager Mützen DOMMER

Am 11. November 1852 gründete Wilhelm Keßler ein Mützenfachgeschäft zur Herstellung und zum Verkauf von Uniformsmützen in der Nähe vom Ilgenplatz in Stuttgart. 40 Jahre später, im Jahre 1892, ebenfalls am 11. November, übernahm der gelernte Mützenmacher Albert Dommer das Mützengeschäft von Wilhelm Keßler, das seit 1861 seinen Standort nun am Rotebühlplatz hatte, gegenüber der damaligen Rotebühlkaserne, in der das königlich- württembergische Infantrieregiment 119 stationiert war.
1886 wurde von den Familien Böbel und Michelfelder die Stuttgarter Fahnenfabrik und Kunststickerei-Anstalt Böbel & Michelfelder in der Schlossstrasse in Stuttgart gegründet.
Beide Unternehmen boten beste handwerkliche Qualitätsarbeit und wurden so von König Wilhelm II. von Württemberg zu königlich-württembergischen Hoflieferanten ernannt. Bereits 1890 erhielt die Firma Böbel & Michelfelder die goldene Medaille für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Kunststickerei, sowie den Titel Hoflieferant des königlichen Hauses Württemberg, für das kostbare Kleiderstickereien hergestellt wurden. Die Auszeichnung für die Firma Mützen-Dommer folgte im Jahre 1901. Schon damals bestanden enge Geschäftsbeziehungen zwischen den beiden Firmen.

In den folgenden Jahren entwickelten sich beide Unternehmen sehr positiv. 1920 trat Sohn Erich Dommer nach Abschluß einer kaufmännischen Ausbildung in das elterliche Geschäft ein. 1944 erlebten beide Firmen einen schweren Rückschlag: in einer Bombennacht brannte das Geschäftshaus der Firma Mützen-Dommer bis auf die Grundmauern ab. Die Fahnenfabrik Böbel & Michelfelder wurde ebenfalls total ausgebombt. Ende 1945 erfolgte die Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit, indem ein Ladengeschäft in der Tübinger Straße von Erich Dommer angemietet wurde. Rolf Dommer, der Enkel von Albert Dommer, trat in diesem Jahr in das Unternehmen ein. Damit waren nun drei Generationen der Familie Dommer dort tätig.


Schaufenster Mützen DOMMER

1949 konnte das Geschäft im neuerbauten, ursprünglich als Provisorium gedachten, Geschäftshaus am alten Geschäftssitz wieder eröffnet werden. Die nächsten Jahre brachten eine Neuorientierung der Firma mit sich.
In den Nachkriegsjahren baute Rolf Dommer Geschäftsbeziehungen zur damaligen Besatzungsmacht USA auf, zuerst mit Mützen und Abzeichen, im weiteren mit Uniformteilen, Pokalen und Medaillen. Nach dem Tod von Albert Dommer im Jahre 1955 führten Erich und Rolf Dommer die Firma Mützen-Dommer weiter.
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit war der Einzelhandel in Hüten, Mützen, Herrenartikeln und Uniformseffekten sowie die Herstellung von Mützen und der Großhandel mit Uniformseffekten für den gesamten zivilen Bereich, wie z.B. Polizei und Feuerwehr. 1961 erhielt Mützen-Dommer den 1. Auftrag aus Afrika, von der Elfenbeinküste, deren Polizei und Militär mit entsprechenden Kopfbedeckungen zu deren Unabhängigkeitstag auszustatten und weitere Lieferaufträge für Sportartikel und -bekleidung, Medaillen und Abzeichen folgten. Der Einstieg ins internationale Sportartikelgeschäft war damit geschafft. Im gleichen Jahr erwarb Mützen-Dommer die Stuttgarter Fahnenfabrik und Kunststickerei-Anstalt Böbel & Michelfelder.

Bei den Olympischen Spielen in München im Jahre 1972 betreute Dommer erstmals Athleten aus Ghana und stattete sie mit Sportartikeln aus. Dabei entstand ein enger Kontakt zum nigerianischen olympischen Komitee und den beteiligten Sportverbänden, der bis heute andauert. Seit dieser Zeit nimmt Dommer regelmäßig an Olympiaden sowie nationalen und internationalen Sportevents teil. Dabei bietet die Firma die ganze Palette von Sportartikeln, vom Pokal über die Medaillen bis hin zur kompletten, offiziellen Bekleidung und Ausrüstung der Sportler.


DOMMER am Rotebühl Platz

1981 erfolgte der Abriß des Provisoriums am Rotebühlplatz und der Neubau des Firmengebäudes mit Ladenfachgeschäft für Pokale, Sport- und Ehrenpreise und Studentenartikel sowie der Fertigung der Fahnen und der Verwaltung in den Obergeschossen des Gebäudes, das 1983 wiedereröffnet wurde.

Aufgrund der starken Expansion der Firma wurde die Fahnenproduktion durch Kooperation mit einer Produktionsstätte in den Niederlanden ausgeweitet. In den kommenden Jahren verlagerte sich der Geschäftsschwerpunkt der Firma immer mehr auf die Herstellung und den Verkauf von Fahnen sowie Fahnenmasten an Unternehmen. 1989 trat die Urenkelin des Stammvaters Albert Dommer, Sylvia Dommer, in das Traditionsunternehmen in 4. Generation ein. 1990 erfolgte die Zusammenfassung der Unternehmensteile Stuttgarter Fahnenfabrik und Kunststickerei-Anstalt Böbel & Michelfelder und Mützen-Dommer für den europäischen Markt zur Dommer Stuttgarter Fahnenfabrik.
Der Einzelhandel mit Hüten, Mützen und Herrenartikeln wurde damit aufgegeben. Die weitere Expansion basierte auf der zunehmenden Bedeutung von Fahnen und Werbecaps im Rahmen der Marketingstrategien der Unternehmen.

Parallel dazu wurden die technischen Möglichkeiten des Unternehmens stark verbessert. Durch die Anschaffung einer neuen Belichtungsanlage konnten jetzt drucktechnisch Vier-Farb-Bilder umgesetzt werden. Als erster der Branche erstellte Dommer einen umfassenden Vier-Farb-Katalog.

1992 trat der Ehemann von Sylvia Dommer-Kroneberg, Dr.-Ing. Manfred Kroneberg, in das Unternehmen ein. Die Produktbereiche Fahnen, Fahnenmasten und Zubehör wurden kontinuierlich weiter ausgebaut. Gleichzeitig entwickelte sich Anfang der 90er Jahre der Bereich Innendekorationen mit Dekorationsfahnen und den dazugehörigen Displays zu einem immer stärkeren Geschäftsfeld. Die Firma gehört heute zu den führenden Anbietern mit der größten Auswahl an erprobten Displays mit optimaler Stoffbespannung. 1995 wurden erstmalig Digitaldruckmaschinen in die Produktionstechnik integriert und ermöglichten so die Umsetzung von brillianten Bildern auch für kleinste Auflagen.

Den Mützen blieb Dommer in Form von Caps nach wie vor verbunden. 1994 fertigte die Fahnenfabrik über 100 000 Baseballcaps anlässlich des 1. Weltmeistertitels von Michael Schumacher. 1998 richtete Dommer eine neue Musterfertigung für Baseballcaps ein.

1996 erfolgte im Zuge der Weiterführung des Generationswechsel die Änderung der Rechtsform in DOMMER Stuttgarter Fahnenfabrik GmbH mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Sylvia Dommer-Kroneberg und Dr.-Ing. Manfred Kroneberg. Die Firma Mützen-Dommer, unter der Leitung von Seniorchef Rolf Dommer, betreut nach wie vor internationale Sportgroßveranstaltungen für den afrikanischen Raum, vor allem für Nigeria.


DOMMER Maybachstrasse Stuttgart

Aufgrund der weiteren starken Expansion erwarb die Firma 1999 ein neues Firmengebäude in der Maybachstraße in Stuttgart-Feuerbach, das nach Renovierung und Umgestaltung im Jahre 2000 neu bezogen werden konnte. Im Showroom des modernen Gebäudes können sich Kunden nach Belieben umsehen und über das Angebot informieren.
Die Fahnenfabrik beschäftigt rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Maybachstraße.

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